Willkommen auf meinem Wanderblog

ich bin Tessa und „hoch hinauf“ ist mein Wanderblog. Hier geht es um Berge und meine Erlebnisse beim Wandern um sie, auf sie, über sie. Wenn du super subjektiv eingefärbte Hinweise und Inspirationen zu Pfaden, Touren oder Hütten sucht, dann bist du hier genau richtig.

Dabei bin ich vor allem in den bayerischen Alpen unterwegs auf Touren, die vom Schwierigkeitsgrad eher Richtung Spiegelei statt Richtung Rinderfilet mit Trauben-Cranberry-Vinaigrette gehen (verzeih, es ist bald Mittag). Aber auch ohne super durchtrainierte Wadeln warten viele schöne Touren, die es zu entdecken gibt.

Warum noch ein Wanderblog?

Ich wette, du denkst jetzt nicht: „Ein Wanderblog. Das ist genau das, was dem Internet noch gefehlt hat.“

Aber: Es kann nie genug geben :). Vielleicht bringt dich dieser Blog selbst den ein oder anderen einen Pfad entlang, den du sonst nicht gegangen wärst. Das wär doch schon mal was.

In den niedergeschriebenen Wander-Erlebnissen anderer Wanderbglogger suche ich auch Antworten auf Fragen wie: Geht es diesen Samstag hoch auf den Kompar oder den Hahnkampl? Oder: Verpasse ich etwas, wenn ich nie in meinem Leben aufs Sonnjoch komme?

Meine freie Zeit ist mir leider nämlich so kostbar geworden, dass ich mich immer wieder dabei erwische, sie optimieren zu wollen. Sie darf nicht einfach nur sein, sie muss mir etwas bieten. Das bestmögliche Erlebnis.

Das gilt (leider) auch für meine Wanderungen.

Oft genug helfen die gesucht subjektiven Erzählungen im Internet mir dabei, mich für eine Tour zu entscheiden. Oft genug aber auch nicht.

Und schließlich, ganz banal, teile ich super gerne meine Erlebnisse bei etwas, was mir so viel Spaß macht wie meine Wandertouren. Auch für mich ist es wichtig, auf Vergangenes zurückzublicken und mich beim Lesen erneut darüber freuen zu können. Ansonsten verschwimmt meine Erinnerung vielleicht irgendwann zu einem grauen Einheitsbrei an Gipfeln und „linker Fuß, rechter Fuß“.

Warum wandern?

ueber mich wanderblog hoch hinauf

Weil der Berg ruft 🙂 und mit ihm die Freiheit, das Abenteuer, die eigenen Grenzen. Gut, das klingt jetzt etwas zu dramatisch.

Früher habe ich die Welt in Computerspielen erforscht, auf der Suche nach dem nächsten Abenteuer oder versteckten Goodies, bis ich gemerkt habe: Auch im realen Leben gibt es unendlich viel zu entdecken. Wir müssen nur Augen und Hirn offen halten :).

Am liebsten gehe ich schmale Pfade hoch hinauf, auf der einen Seite der Fels, auf der anderen der Abgrund, und dazwischen nur ein enges Stückchen Weg und ich.

Und, da ich gerade beim Frage-und-Antwort-Spiel bin:

Warum auf den Gipfel? 

Logisch kann ich hier ehrlich gesagt nicht argumentieren. Ist nicht der Weg das Ziel? Aber einer Wanderung ohne Gipfel fehlen – so geht es mir oft – sowohl Crescendo als auch Höhepunkt.

Der Gipfel gibt dem schier endlosen „linkes Bein, rechtes Bein“ einen Sinn, teilt die Wanderung in zwei Hälften: In das erschöpfte „ich muss noch“, und das stolze „ich habe schon“.

Auf so einem Gipfel zu stehen, sich den Schweiß von der Stirn zu tupfen und um sich herum faltet sich das unendlich weite Alpenpanorama auf, das ist einfach nur geil.

Egal, ob du dich beim Lesen ein Stück auf den Berg mitnehmen lasst oder selbst draußen unterwegs bist:. Hab eine großartige Zeit!